Elektrosmoglexikon

Kleines Elektrosmog-Lexikon

Abschirmung

Am besten bei einem Neubau/Umbau:
Spezielle Armierungsgitter an der Außenfassade, spezieller Gipsputz, Gipskarton oder Spezialtapete (unbedingt Erdung beachten). Leitungsfähige Beschichtungen, bedingt normales Mauerwerk, Netzfreischalter, speziell verdrillte Kabel, Spezialfarbe, Spezialtapete, Vliese und engmaschige Gewebe (alles geerdet) können der Abschirmung dienen. Für hochfrequente Strahlung gibt es auch Vorhänge und textile Gewebe (Bettbaldachin) usw.  


Ankoppelungseffekte

Beim Menschen: weil er zu 70% aus gut leitendem Wasser besteht (wird über die Füße abgeleitet)


Leitungssysteme: Wasserleitungen und Heizungsrohre, im Einwirkungsbereich des elektrischen Feldes von Stromleitungen, sie breiten sich dann über das gesamte Rohrleitungssystem aus.


Gegenstände: Federkernmatratzen, metallene Bettgestelle, Abschirmung gegen Erdstrahlen aus Alufolie, Heizdecken,


Wasserbetten: (gepulste Heizung) elektrische Felder breiten sich durch das Wasser über die ganze Matratze aus.


Bausubstanz: über die Stromleitungen selbst oder das Rohrleitungssystem koppeln sie an elektrisch leitende Bausubstanzen an. Zwischendecken und Dachstühle stehen dann unter elektrischer Spannung.


Antennenleitungen und Antennenverstärker koppeln auch an Wärmeisolierung (Aluminiumfolien in Glaswollmatten) oder an Metallen am Gebäude an.


Schalter: an Nachttischlampen z. B. schaltet der Strom führende Part nicht ab, wenn man den Aus- Schalter betätigt. Die Phase muss auch unterbrochen sein, deshalb bietet sich hier ein doppelpoliger Abschalter an.

Bahnstrom
Sein Frequenzbereich liegt bei 16 2/3 Hz. Dies ist gesundheitlich sehr bedenklich, weil er im Frequenzbereich des menschlichen Körpers zwischen 10 und 30 Hz. liegt. Es können vagabundierende Strahlen über Leitungen der verschiedensten Art in das Haus eingeschleppt werden. Diese elektromagnetischen Strahlen in ihrer besonderen Frequenz können nur mit speziellen Geräten gemessen werden.

Bluetooth
Bei dieser kabellosen Technik wird eine Kommunikation per Funk aller elektronischen Geräte untereinander ermöglicht. Sie geben ständig gepulste Hochfrequenzstrahlung ab. Zwar ist die jetzige Sendeleistung noch gering, aber man befürchtet z.B. in Großraumbüros eine erhebliche Überschreitung der Vorsorgewerte.

Blutbild
Über die Dunkelfeldmikroskopie lassen sich vielfältige Veränderungen des Blutes bedingt durch den Einfluss von Elektrosmog nachweisen:

Stechapfelform der roten Blutkörperchen, Substanzveränderungen durch Sauerstoffmangel, Verklumpungen und so genannte „Geldrollenbildung“ durch Depolarisierung der Ladung, Stoffwechselstörungen der Niere, Biogranula, Megalozyten, Schlackstoffe u.a.


Computer
Die heutigen Geräte sind nach vorn zum Benutzer schon recht strahlungsarm. Man sollte sich aber nicht dahinter oder seitlich aufhalten.

CT 1+- Standard Telefone
Sie gibt es noch bis einschließlich 2008, werden aber kaum noch angeboten. Im Gegensatz zu den DECT- Telefonen ist ihre Strahlung ungepulst, und die Basisstation sendet nur während des Telefonats. (Verschiedene Modelle: Öko-Test 9/2002).

DECT- Telephone
Besonders die Basisstation gibt, auch wenn nicht telefoniert wird, erhebliche gepulste hochfrequente Strahlung ab. Man hat u. a. Veränderungen im EEG, sowie erhöhte Krebsrate festgestellt. Die Geräte sollten (wenn überhaupt), weit von Schlafräumen stehen.

Elektrische Wechselfelder
Sie entstehen z.B. in der Umgebung einer Stromleitung. Ihr Einfluss nimmt mit größerem Abstand ab. Sie schwingen in einem festen Rhythmus hin und her und wechseln dabei ihre Richtung. Ihre Aktivität besteht bei allen Arten von Haushalts- und Hi- Fi- Geräten, so wie Hochspannungsleitungen auch wenn kein Strom fließt (das Gerät also ausgeschaltet ist). Gemessen wird in Volt pro Meter (V/m).

Gepulste Strahlung
Eine hochfrequente Trägerwelle z.B. von 1800 MHz wird in äußerst kurzzeitigen Impulsen mit zeitlichen Unterbrechungen abgestrahlt, d. h. sehr viele (217) Energieblitze werden in der Sekunde getaktet abgegeben. Diese Strahlung hat mannigfache schlechte Auswirkungen auf unseren Organismus. Die Folgeschäden sind noch nicht hinreichen erforscht und werden immer wieder heruntergespielt.

Grenzwerte
Sie sind viel zu hoch angesetzt und gleichen in ihrer Auswirkung einer Geschwindigkeitsbegrenzung für Autos, die auf 1000 km/h festgesetzt ist. Deutschland hat für alle Bereiche den 8 bis 100 fachen höheren Grenzwert als die Schweiz oder Italien. (Sind die Menschen in der Schweiz empfindlicher gegen Elektrosmog?) Die Grenzwerte haben mit vorbeugendem Gesundheitsschutz nichts zu tun. Die Mehrzahl der Mitglieder der DIN- VDE z.B., die die Grenzwerte für die Bevölkerung festlegen, sind selber Interessenvertreter aus der Elektroindustrie.

                                                   

Elektrische Felder nachts: 

Din-VDE: 7000 V/m

Baubiologen: 1 – 10 V/m



Elektromagnetische Felder nachts:   

Din-VDE: 400.000n/T 

Baubiologen: 20 – 100 n/T



Handy
Von ihnen gehen die höchsten Belastungen im gepulsten Hochfrequenzbereich aus. Dabei werden die Grenzwerte auf den Durchschnittswert bezogen und so genannte Hot- Spots bleiben unberücksichtigt. In der Nähe des Kopfes oder anderer Körperteile kommt es zu Erwärmungen des Körpergewebes, was der Mensch nicht spürt, weil nur auf der Hautoberfläche Wärmesensoren vorhanden sind. Deshalb ist die Auswahl eines relativ strahlungsarmen Handys wichtig. (Stiftung Warentest) Folgende gesundheitlichen Störungen an Organen und Systemen sind bekannt:
Stoffwechsel, Nervensystem, Verhalten, Trübung der Augenlinse, Zeugungsfähigkeit, Tumore im Kopfbereich, Verklumpung der roten Blutkörperchen usw.
Ohne auf sein Handy verzichten zu müssen, könnten verschiedene Punkte beachtet werden: Strahlenschutztaschen („Protector“, Firma PTR), Freisprecheinrichtung, so oft wie möglich ausschalten, da es auch in Bereitschaft strahlt, erst dann an das Ohr halten, wenn die Verbindung hergestellt ist, besser im Freien als in bestimmten Innenräumen mit schlecht herstellbarer Verbindung telefonieren, Home- Handys haben noch höhere Strahlenbelastung, ebenso Kinderhandys.
Siehe auch Mobilfunk.

Heizdecke

Die elektromagnetischen Felder erreichen Stromstärken wie direkt unter einer Hochspannungsleitung. Deshalb sollte man sie nach dem Aufwärmen aus dem Bett entfernen.

Hi- Fi- Geräte und TV
Selbst im abgeschalteten, besonders aber im „stand- by“- Zustand verursachen sie Felder. Ein zweipoliger Zwischenschalter kann zur Sanierung dazwischen geschaltet werden.

Hochfrequenzstrahlung
Hier sind elektrische und magnetische Felder miteinander verbunden und lösen sich von der Antenne, um sich über große Entfernungen im Raum auszubreiten.

Gemessen wird in Watt pro Quadratmeter (W/qm).


Hochspannungsleitungen

Liegt ein Haus unter 16o m Entfernung in ihrem Einflussbereich, kann es besonders zwischen den Türmen zu erhöhten elektrischen Feldstärken kommen.

Induktion
Bei magnetischen Feldern ist der menschliche Körper ein Dämpfer dieser Felder.

Induktionsherde
Bei ihnen wird die Wärme nicht auf der Kochlatte sondern in der Nahrung im Topf erzeugt. Es entstehen hohe Frequenzen, die die Vorsorgewerte überschreiten.

Influenz
Die menschliche Hautoberfläche wirkt als Dämpfer für diese elektrischen Felder.

Magnetische Felder
Sie werden durch bewegte elektrisch geladene Teilchen erzeugt und durchdringen die meisten Materialien ungehindert. Mit dem Abschalten der Geräte sind sie verschwunden. Gemessen wird in Mikro- oder Nanotesla (u/T, n/T).


Melatonin
Die Zirbeldrüse produziert es vorwiegend in der Nacht, vorausgesetzt- man schläft auf einem Platz, der nicht durch geopathogene Störzonen und Elektrosmog belastet ist. Beim Einfluss dieser Störbereiche wird dem Körper Tagessituation vorgegaukelt, und die Melatoninproduktion kommt zum Erliegen. Melatonin wirkt gegen freie Radikale, erhöht die Anzahl der natürlichen Killerzellen, stärkt das Immunsystem und wirkt dem Alterungsprozess entgegen. Der Körper ist ohne dieses Schutzhormon allen möglichen Angriffen von außen schutzlos ausgeliefert.

Messgeräte

Gute Messgeräte sind teuer. Sie sollten batteriebetrieben sein. Manche preiswerten Geräte täuschen durch Skalen und Töne nur eine Genauigkeit vor, die mit den realen Werten nichts zu tun hat.


Mikrowellenherde

Sie geben hochfrequente Strahlung ab, die die Kohlenstoffverbindungen der Nahrung zerschießen. Die Nahrung ist danach biologisch tot, und kein Hund und keine Katze würden dieses Essen anrühren. Es wird immer noch bei fast allen Geräten erhebliche Leckstrahlung gemessen. Deshalb sollte man sich bei Betrieb nicht in der Küche aufhalten.


Mobilfunk Es entsteht eine extrem starke hochfrequente gepulste Strahlung. D- und E- Netze dürfen Sendeleistungsspitzen um das 35 fache überschreiten, denn man richtet sich nach der durchschnittlichen Sendeleistung.

Die Sender strahlen meist keulenförmig in eine Hauptstrahlrichtung parallel zum Erdboden. Das heißt, dass die Bewohner des Hauses gegenüber auf gleicher Höhe am stärksten betroffen sind. (Ein Sendemast auf der Kirchturmspitze hoch über der Stadt hat nicht so starke Auswirkungen). Oft wird die stärkste Strahlungsbelastung im Abstand von 25o- 4oom gemessen. Es muss aber im Einzelfall geprüft werden, wie hoch die tatsächliche Belastung ist.

Gerichtliche Klagen gegen Sendeanlagen hatten oftmals Erfolg. Sie waren aber nur dann erfolgreich, wenn ihre Begründung im Bereich Bauordnung, Baugenehmigung, Wertminderung oder Mietminderung lag. Wer Gesundheitsschäden ins Feld führte, kam mit seiner Klage nicht durch.

Siehe auch Handy.


Natürliche Felder

Erdmagnetfeld und Schönwetterfeld sind Gleichfelder mit einer Frequenz von 0 Hz., an die sich die Natur im Laufe der Evolution angepasst hat.


Netzfreischalter

Es ist ein Gerät, das in den Sicherungskasten eingebaut wird. Beim Ausschalten des letzten Stromverbrauchers wird ein ganzer Bereich, wie Schlafzimmer oder Kinderzimmer vom Netz getrennt. (Es dürfen keine Dauerstromverbraucher angeschlossen sein.)


Potentialausgleichschiene

Mit ihr werden unterschiedliche Spannungspotentiale von Wasser- Heizungs– und Stromleitungen ausgeglichen. Sie muss geerdet und in jedem Haus vorhanden sein. Es sollten 0 (0,2) Ohm gemessen werden.


Radaranlagen

Sie senden stark gebündelte Strahlung aus. Besondere Belastung trifft Menschen in der Nähe von Flugplätzen und militärischen Anlagen, Standorte an der Küste und an radarüberwachten Flüssen (Rhein). Dabei kommt es auf die Position an, wie man zu der Sendeanlage liegt, um möglichst wenig Strahlung aufzunehmen.


Radiowecker mit Netzteil

Sie sollten nicht in Reichweite auf dem Nachttisch stehen, weil durch den eingebauten Transformator eine größere Strahlenbelastung als unter einer Hochspannungsleitung besteht. Deshalb: Mindestabstand von 1,5 bis 2m einhalten!


Ringleitungen

Sie verbinden ganze Wohnblocks und verursachen mitunter flächendeckend erhöhte elektromagnetische Feldstärken im gesamten Ring auch außerhalb der Häuser.


Stichleitungen

Sie verbinden in der Stromversorgung ganze Stadtteile oder Wohnblocks miteinander. Starke elektromagnetische Wechselfelder können über Wasser- oder Gasleitungen in das Haus eingeschleppt werden. Häuser, die am Anfang der Leitung angeschlossen sind, sind am stärksten belastet.


Straßenlaternen

Gerade kleinere Lampen können nachts zu höheren Störfeldern führen. Misst man tagsüber 2o n/T, so können nachts plötzlich 3oo n/T gemessen werden.


Transformatoren:

Es entstehen beträchtliche Magnetfelder an den Außenwänden von Trafostationen (5o.000 n/T) besonders an der Verteilerseite. Ein Abstand von 10 bis 40m sollte eingehalten werden.

Auch Transformatoren in elektrischen Geräten (besonders mit Dimmern) führen zu einer hohen Strahlungsbelastung. Ein Funkfernschalter, der zwischen Steckdose und Transformator geschaltet wird, kann das Problem beseitigen.


UMTS

Eine zusätzliche Nutzung des Mobilfunks durch UMTS- Sendern im Hinblick auf spezielle Handy- Technik kann nach Ansicht von Kritikern problematisch werden.


Wasserbetten

Die elektrische Heizung arbeitet oft in gepulstem Sekundentakt. Starke Ankoppelungseffekte an das Wasser der Matratze und damit an den menschlichen Körper sind die Folge.